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Was gibt es Neues rund um die ORLEN Arena Oberstdorf/Allgäu?

am 25.01.2026

Team Japan holt sich erstmals Gold bei einer Flug-WM

Skiflug Weltmeister Team Japan

Spannendes Finale nach einem kuriosen ersten Durchgang

Es gibt nichts, was es nicht gibt: Der Teamwettbewerb bei der Skiflug-Weltmeisterschaft endete mit einer großen Überraschung. Eine japanische Mannschaft holte sich zum ersten Mal überhaupt eine WM-Medaille und die funkelte sogar in Gold. Vorausgegangen war ein Wettkampf, bei dem Athleten und Zuschauer zwischen Verwunderung und Fassungslosigkeit schwankten.

Schuld daran war der frischgebackene Skiflug-Weltmeister Domen Prevz, der durch ein Missgeschick den Wettkampfablauf durcheinander brachte. In der vierten und vermeintlich stärksten Athletengruppe saß gerade Marius Lindvik (NOR) auf dem Balken, als ihn links und rechts zwei Sprungskier überholten. Die suchten sich im dichten Schneefall selbstständig ihren Weg nach unten und die Skimarke ließ vermuten, dass es die Fluggeräte von Domen Prevz waren. Er hätte drei Nummern nach Lindvik starten sollen. Trotz eilends herbeigebrachten Ersatzes erhielt der „Domenator“ keine Flugerlaubnis für Durchgang 1 und die Slowenen durften insgesamt nur sieben Versuche abrechnen. Auf Platz 8 nach erstem Durchgang liegend, gab es keine Chance mehr auf eine Medaille.

Slowenien raus, Team Deutschland auf dem undankbaren vierten Platz und die Norweger mit einer gesicherten Bronzemedaille, soviel war sicher, als die beiden letzten Springer der Teams aus Österreich und Japan ihren letzten Flügen auf der Heini-Klopfer-Schanze absolvierten. Schon Tomofumi Naito und Ryoyu Kobayashi hatten ihre Sache gut gemacht und Stephan Embacher und Stefan Kraft unter Druck gesetzt. Manuel Fettner hielt Team Austria im Spiel gegen Naoki Nakamura, sodass Jan Hörl als Letzter wirklich alles in seinen Flug legen musste, um Ren Nikaido, der sein Team auf 1569,6 Punkte brachte, noch einzuholen. Das misslang dem Österreicher und somit musste sich das Team mit 1560,0 Punkten und Platz 2 zufriedengeben.

am 24.01.2026

Domen Prevz wird neuer Skiflug-Weltmeister

Flower Ceremony

Vier Flüge verschaffen dem Slowenen 50 Meter Vorsprung vor der Konkurrenz

Mit einer Verneigung vor den 18 000 begeisterten Zuschauern im Stadion der Heini-Klopfer-Schanze landete Domen Prevz als neuer Skiflug-Weltmeister im Auslauf. Der Slowene bestätigte im Finaldurchgang lediglich, was sich schon zuvor deutlich abgezeichnet hatte: der Weltcup-Führende im Skispringen ist auch im Skifliegen eine Klasse für sich.

Prevz hatte bereits die Qualifikation gewonnen und sich lediglich im ersten Durchgang des Einzelwettbewerbs mit einer Anlaufverkürzung verzockt. In den drei weiteren Durchgängen räumte er alle Mitbewerber souverän aus dem Weg und wurde am Ende mit einem Vorsprung von mehr als 50 Metern verdienter Skiflug-Weltmeister.

Nach dem Anzugskandal bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim stand erstmals Marius Lindvik (NOR) wieder auf dem Podest. Der Skiflug-Weltmeister von Vikersund 2022 konnte den Japaner Ren Nikaido noch abfangen und auf Platz 3 verweisen.

Die Deutschen zeigten eine solide Leistung, konnten aber alle keine zwei gleichwertig gute Flüge abliefern. Drum reichte es zum ersten Mal seit 2010 nicht für einen Platz unter den Top-Ten.

Auch die Österreicher, die mannschaftlich mit Jan Hörl (Platz 4), Stephan Embacher (Platz 5) und Stefan Kraft (Platz 7) ein bärenstarkes Ergebnis boten, gingen bei der Medaillenvergabe im Einzelwettbewerb leer aus. Für den morgigen Team-Wettbewerb allerdings springen die Austria-Adler klar mit um den Sieg.

Die deutsche Mannschaft für das Team-Fliegen steht fest. Stefan Horngacher wird als ersten Pius Paschke in die Spur schicken. Zweiter ist Felix Hoffmann, als Dritter geht Karl Geiger ins Rennen und den Abschluss macht Philipp Raimund. Die Entscheidung gegen einen Start von Andreas Wellinger war Cheftrainer Stefan Horngacher nicht leichtgefallen. „Den Ausschlag gegeben hat, dass die Jungs, die im Einzel am Start waren, sich allesamt gesteigert haben und ich jetzt keine Experimente wagen will“.

am 19.01.2026

Die Ampel steht auf "Grün" für die Skiflug-WM 2026

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Die Heini-Klopfer-Schanze ist bereit für viertägige Flug-Show

Die Ampel steht auf "Grün": Bei der "Snow Control" ging der Daumen von Michael Neumayer eindeutig nach oben. "Das Team hier hat eine Superarbeit geleistet ", lobte der Technische Delegierte. Und aus dem fernen Japan dankte für die hervorragende Präparierung auch Andreas Bauer, der eigentlich die Schanze als "flugtauglich" abnehmen sollte, jedoch als Technischer Delegierter in Sapporo eingesetzt war und sich deshalb vertreten ließ.

An der Heini-Klopfer-Schanze im Stillachtal herrschen Top-Bedingungen, um die Skiflug-Weltmeisterschaft von Donnerstag bis Sonntag zu einem echten Mega-Event werden zu lassen. Die Infrastruktur steht, die Wetterprognosen sind gut und nun geht es noch an die Feinpräparierung, sodass ab Donnerstag zur Quali alles top vorbereitet ist und die Wettkämpfe starten können.

Skiflieger aus 19 Nationen sind gemeldet für das viertägige Event. Am Donnerstag startet die WM mit der Qualifikation. Bereits hier gibt es ein Highlight für die Nordischen Kombinierer, die beim Einfliegen dabei sein dürfen. Anschließend wird es ernst, wenn um 17.00 Uhr die Quali über die Bühne geht, wobei das Augenmerk sicher auf den derzeitigen Überflieger Domen Prevz gerichtet ist. Der Slowene, der in dieser Saison den Weltcup beherrscht, hat bereits vor vier Jahren auf der Skiflugschanze von Oberstdorf mit 242,5 Metern den Weiten-Rekord aufgestellt. Er ist sicher der haushohe Favorit, wenn es darum geht, in vier Wertungsdurchgängen den neuen Skiflug-Weltmeister zu finden.

Abends gibt es dann im Kurpark die Gelegenheit, die Skiflieger aller 19 gemeldeten Nationen hautnah zu erleben. Um 20.00 Uhr wird die Skiflug-WM offiziell eröffnet und die Top-Athleten dürfen auf der Bühne bejubelt werden. Neben den offiziellen Eröffnungsreden wartet ein kleines Show-Programm auf die Besucher. In den Fokus rückt der Kurpark erneut am Samstag bei der Siegerehrung des neuen Skiflug-Weltmeisters um 19.30 Uhr. Am Sonntag, dann alerdings im Stadion, wird abschließend das beste Skiflug-Team der Welt gekürt.

Tickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag sind nach wie vor im Vorverkauf oder am jeweiligen Tag an der Tageskasse erhältlich.
Für Samstag sind keine Eintrittskarten mehr verfügbar.

am 01.01.2026

Selina Freitag wird Zweite in der Gesamtwertung der 2-Nights Tour

Siegerehrung 2-Nights Tour Oberstdorf

Abigail Strate meistert die schwierigen Bedingungen in Oberstdorf

Das war ein Paukenschlag: die Chinesin Ping Zeng sprang an ihrem 21. Geburtstag zum ersten Mal in ihrer Karriere aufs Podest. Gewinnerin des zweiten Wettbewerbs der 2-Nights-Tour wurde vor 3000 Zuschauern Abigail Strate aus Kanada, die mit den schwierigen Bedingungen am Schattenberg am besten zurechtkam.

Selina Freitag jubelte erneut über einen Podiumsplatz. Sie setzte sich mit 0,7 Punkten durch gegen Nika Prevc. Die Slowenin war der erste Sprung missraten und auch mit einem hervorragenden zweiten Satz konnte sie diesen Rückstand nicht mehr aufholen.

Sowohl Agnes Reisch als Katharina Schmid konnten ihre Leistungen aus dem ersten Durchgang nicht ganz bestätigen. Reisch landete auf dem 9. Rang und die Lokalmatadorin, die nach ihrem letzten Sprung bei einem offiziellen Wettbewerb vom Vorsitzenden des Skiclub Oberstdorf mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurde, kam auf den 11. Platz. Juliane Seyfarth erreichte den 16. Rang.

Die Gesamtwertung der 2-Nights Tour ging an Nika Prevc (SLO), doch Selina Freitag, die pünktlich zum Wettbewerb wieder zur alten Form zurückfand, jubelte über den 2. Platz. Dritte wurde die Japanerin Nozomi Maruyama, die bei der 2-Nights Tour nicht so überzeugen konnte wie in den Weltcups zuvor.

am 01.01.2026

Fünf Deutsche schaffen die Quali der 2-Nights Tour

2-Nights Tour Oberstdorf

Mit einem deutsch-deutsches Duell geht los

Fünf deutsche Skispringerinnen haben die Qualifikation für die 2-Nights Tour in Oberstdorf geschafft. Unter den besten 30 Athletinnen sind Selina Freitag (5.), Agnes Reisch (13.), Juliane Seyfarth (14.), Emely Torazza (15.) und beim letzten Auftritt in ihrem Heimatort auch Katahrina Schmid auf Platz 17.

Erneut war Nika Prevc (SLO) das Maß aller Dinge. Sie gewann die Quali vor Nozomi Maruyama (JAP) und Anna Odine Ström (NOR) und holte sich damit auch in Oberstdorf den Scheck über 3175 Euro.

Folgende Paarungen warten auf die deutschen Springerinnen:
Emely Torazza (SC Oberstdorf) - Juliane Seyfarth (WSV Ruhla)
Ingvild Midskogen (NOR) - Agnes Reisch (WSV Isny)
Heta Hirvonen (FIN) - Selina Freitag (WSV Erzgebirge Oberwiesenthal)
Schmid Katharina (SC Oberstdorf) - Anna Stroem (NOR)

am 29.12.2025

Domen Prevc gewinnt überlegen das Auftaktspringen

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Noch nie zuvor siegte ein Slowene in Oberstdorf – Felix Hoffmann wird Dritter

Domen Prevc hat es geschafft: als erster Slowene überhaupt gewann er das Auftaktspringen der 74. Vierschanzentournee in Oberstdorf. Mit dem überlegenen Sieg wurde er seiner Favoritenrolle gerecht. Mit Sprüngen auf 141,5 und 140 Meter bestätigte Prevc seine brillante Form und ließ den Titelverteidiger Daniel Tschofenig (AUT) deutlich hinter sich. Eigentlich hätte es zweimal Platz 2 geben sollen.Timi Zajc (SLO), genau wieTschofenig mit 299,2 Punkten bewertet, wurde jedoch aufgrund eines zu großen Anzugs disqualifiziert. Lachender Dritter war deshalb der Deutsche Felix Hoffmann, der von dem zunächst undankbaren Platz 4 noch aufs Podium sprang. Neben Hoffmann darf auch Lokalmatador Philipp Raimund nach seinem 5. Platz beim Auftaktspringen noch auf den Tourneesieg hoffen.

25 500 Zuschauer erlebten im seit Wochen ausverkauften Oberstdorfer Skispring-Stadion einen spannenden Wettkampf auf Top-Niveau. Außer Hoffmann und Raimund trug der Jubel der vielen Tausend Fans die übrigen deutschen Springer allerdings nicht weit genug. Wellinger verlot das Duell gegen Hoffmann. Auch Luca Roth, Pius Paschke und Constantin Schmid erreichten das Finale nicht.

am 28.12.2025

Philipp Raimund wird Zweiter in der Qualifikation

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Domen Prevc festigt mit dem Sieg seine Favoritenrolle

Der eine riss nach seinem Sprung jubelnd die Arme hoch, der andere war erneut bitter enttäuscht: die beiden Oberstdorfer Skispringer Philipp Raimund und Karl Geiger lieferten den 15 500 Zuschauer bei der Qualifikation zum Auftaktspringen der 74. Vierschanzentournee in ihrem Heimatort ein Wechselbad der Gefühle. Während Raimund mit seinem Sprung auf 132,5 Meter auf dem zweiten Platz segelte, konnte sich Geiger nicht für den morgigen Wettkampf qualifizieren.

Den 3000-Franken-Scheck sicherte sich der Slowene Domen Prevc, der mit seinem Sprung auf 139,5 Metern seine Favoritenrolle für den Tourneesieg festigte. Vorjahressieger Daniel Tschofenig (AUT), der zuletzt auch ein wenig außer Form schien, setzte mit dem dritten Platz ebenfalls ein Ausrufzeichen.

Von den neun Deutschen scheiterten neben Karl Geiger auch Max Unglaube (Bad Freienwalde) und Ben Bayer (Pfullingen) bei ihrem Tournee-Debut. Die Nachwuchskräfte aus der nationalen Gruppe können nun beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erneut ihr Glück versuchen.

Für die sechs Übrigen stehen morgen folgende Duelle in der K.o.-Runde an:
Philipp Raimund (2./SC Oberstdorf) – Junshiro Kobayashi (49./JAP)
Felix Hoffmann (12./ Suhl) – Andreas Wellinger (39./Ruhpolding)
Pius Paschke (21./Kiefersfelden) – Robin Pedersen (30./ NOR)
Constantin Schmid (44./Oberaudorf) – Ryoyu Kobayashi (7./ JAP)
Luca Roth (46./Meßstetten) – Jan Hörl (5./AUT)

am 27.12.2025

Luisa Görlich wechselt für die Two-Nights-Tour die Seiten

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Verletzte Skispringerin unterstützt Kevin Gerwin als Co-Kommentatorin

Luisa Görlich ist eine der besten deutschen Skispringerinnen und feierte ihren größten Erfolg 2023 bei der Nordischen Ski-WM in Planica mit Team-Gold. Der dritte Kreuzbandriss in ihrer Karriere, den sie zwei Jahre später bei einem schweren Sturz in Trondheim erlitt, verhinderte ihren Start in die neue Weltcup-Saison. Sportlich derzeit noch außer Gefecht, wechselt die 27-Jährige die Seiten und wird bei der Two-Nights-Tour in Oberstdorf den Stadionsprecher Kevin Gerwin als Co-Kommentatorin mit ihrem Fachwissen unterstützen.

„Das ist für mich ein völlig neues Terrain und ich bin schon ein bisschen aufgeregt“, erzählt die Thüringerin, die schon viele Jahre in Oberstdorf lebt. Handballexperte Kevin Gerwin, der seit 2021 auch die Wintersport-Großveranstaltungen in Oberstdorf moderiert, freut sich über fachkundige Begleitung in der Kommentatoren-Kabine.

Görlich ist seit 2003 Skispringerin, seit 2011 im Leistungssport. Drei schwere Knieverletzungen warfen die Sportsoldatin immer wieder zurück auf ihrem Weg nach ganz oben. Derzeit arbeitet sie intensiv an der Rückkehr auf die Schanze. „Wenn das Knie hält, bin ich in der nächsten Saison wieder am Start“, meint sie optimistisch. Aber auch die Zeit nach der sportlichen Laufbahn hat sie schon geplant. „Es gibt auch noch ein Leben nach dem Skispringen“, sagt sie.
Drum hat sie während ihrer Skisprung-Karriere ein Studium der Psychologie begonnen. Den Bachelor hat sie inzwischen in der Tasche, nach dem Master geht es in der Fachrichtung „Klinische Psychologie“ ins Berufsleben.

Kurz vor Weihnachten feierte sie mit ihrer Zwillingsschwester Sophia noch bei der Familie in Thüringen den doppelten Geburtstag gefeiert. Besonders gefreut hatte sie sich da aufs Wiedersehen mit ihrer kleinen Nichte. Bei der Tournee wird sie vor allem ihrem Schwager Felix Hoffmann fest die Daumen drücken, bevor es ernst wird mit dem Seitenwechsel. Am Neujahrstag wird Luisa im Oberstdorfer Stadion erstmals die Leistungen ihrer Teamkolleginnen Freitag, Schmid und Reisch vom Kommentatorenplatz aus unter die Lupe nehmen.

am 27.12.2025

Skisprungfans bereiten ihren Stars einen großartigen Empfang

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Über 2000 Besucher im Nordic Park feiern den Auftakt der Vierschanzentournee

Was für ein Empfang: Eine stimmungsvolle Eröffnungsfeier der 74. Vierschanzentournee erlebten gestern Abend an die 2000 Fans im Oberstdorfer Nordic Park. Die Top- Springer der Weltrangliste und die gesamte deutsche Mannschaft präsentierten sich auf der Bühne im Kurpark. Auf dem Weg dorthin gab es ein Bad in der begeisterten Zuschauermenge und das ein oder andere Selfie fürs Familienalbum, Freunde und Bekannte. Es „menschelte“, man plauderte entspannt, obwohl die Anspannung vor dem Tourneeauftakt in der Luft lag und Moderator Jens Zimmermann entlockte den Athleten einige persönliche Geheimnisse. Gefeiert wurde anschließend in der WM-Bar noch bis in die späte Nacht. Da waren die Springer schon längst wieder in ihren Quartieren, denn heute heißt es fit sein beim Auftakt der Tournee. Die Qualifikation beginnt um 16.30 Uhr.

am 27.12.2025

Letzte Saison von Katharina Schmid

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Die Ausnahme-Athletin des SCO beendet ihre Karriere

Katharina Schmid hört nach dieser Saison auf. Das hat die Athletin des SC Oberstdorf am 27.12. im Rahmen einer Pressekonferenz in Fischen im Allgäu bekannt gemacht. Was sie im Anschluss an ihre aktive Laufbahn machen wird, ist erst nach den letzten Springen der Saison in Planica ein Thema. Bis dahin legt Schmid den Fokus auf die anstehenden Wettkampfhöhepunkte zu Hause bei der Two Nights Tour, in Oberhof und Willingen, in Italien bei den Olympischen Spielen und den Skifliegen in Vikersund und Planica.

Nach 15 Weltcup-Saisons soll für Katharina "Katha" Schmid Schluss sein mit dem Skispringen. "Die Schanze war und ist seit Jahren mein Zuhause. Mit sechs Jahren habe ich angefangen Ski zu springen und schließlich mein halbes Leben im Weltcup verbracht." Wenn Katharina Schmid im März in Planica ihren letzten Wertungssprung macht, endet nach fast 300 Weltcup-Starts die Karriere der erfolgreichsten deutschen Skispringerin: nach dann vier Olympiateilnahmen mit mindestens zwei Einzelmedaillen, zehn Podestplätzen bei 19 WM-Starts und mehr als 20 Weltcup-Siegen. An erster Stelle empfindet Schmid Dankbarkeit: "Schon in jungen Jahren durfte ich so viel sehen und miterleben, das ist ein Privileg." Sie habe fast alle wichtigen Premieren, die es in der Entwicklung des Damenskispringens gegeben hat, selbst miterlebt: den ersten Weltcup, den ersten Großschanzenwettkampf, die ersten Youth Olympic Games, den ersten WM-Teamwettkampf und ersten WM-Großschanzenbewerb, die Olympiapremiere in Sotschi und das erste Skifliegen in Vikersund. "Ich war immer Teil der Mannschaft, war immer mit dabei - auch durchgehend 15 Jahre im Weltcup."

Ihren ersten Start bei einem offiziellen FIS-Wettkampf absolvierte Katharina Schmid am 10. August 2008 in Bischofsgrün (47./NH). Nur drei Jahre später folgte Anfang Dezember 2011 in Lillehammer der erste Weltcup-Start (33./NH), ihr erster WM-Einsatz am 22. Februar 2013 in Predazzo (32./NH). Auch bei der historischen Olympiapremiere des Damenskispringens in Sotschi war Schmid dabei (Februar 2014, 23./NH). Bei Juniorenweltmeisterschaften gewann Katharina zwischen 2012 und 2016 drei Team-Medaillen und Einzelsilber (2016, Rasnov, NH), der erste Weltcup-Sieg gelang ihr im Febraur 2017 in Ljubno. Seitdem gewann Katharina, von 2020 abgesehen, in jedem Kalenderjahr mindestens ein Weltcup-Springen. Katharina Schmid hat seit 2017 in jeder Saison zu den Besten gehört, bis zum Jahreswechsel 2025/26 sammelte sie 68 Weltcup-Podestplatzierungen.

So lang Katharina Schmids Erfolgsliste ist, sie hat in ihrer Karriere auch schmerzhafte Erfahrungen gemacht. "Ich musste auch immer wieder einstecken. Ich habe zweite Plätze erreicht, mit denen ich auch im Nachgang nicht zufrieden war." Das schlimmste Ereignis sei ihre Disqualifikation im olympischen Mixed-Teamwettkampf in China gewesen. "Ich durfte in meinem Sport aber vor allen Dingen sehr viele Erfolge erleben und feiern - das Skispringen wird für mich immer etwas ganz Besonderes und Teil meines Lebens bleiben." Neben dem Sport gebe es aber auch noch viele andere schöne Dinge im Leben. "Ich merke, dass ich jetzt zufrieden bin, mit meinem sportlichen Tun. Ich bin froh, bald einfach zu Hause zu sein." Um genießen zu können, was sie sich auch um den Sport herum aufgebaut hat.

Ihren Dank richtet Schmid an ein "mega cooles Umfeld", das sie immer unterstützt habe: "Mein Mann, meine Familie und Freunde, mein Verein, der SC Oberstdorf, der DSV, das Zoll Ski Team und schließlich mein Management, das meine Partner und Sponsoren professionell betreut."

Bis mehr Zeit für das Private ist, hat Katharina Schmid aber noch einiges vor: "Ich bin voll motiviert, habe große sportliche Ziele, für die komplette Saison: Ich freue mich auf die Two Nights Tour, mit dem Springen zu Hause, auf die Olympischen Spiele - das wird etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auf alle Chancen, die meine letzte Saison mit sich bringt. Ich freue mich auf alles, was da noch kommt." Fest steht für Katha Schmid aber, dass sie ihre Ski "nach Planica an den Nagel hängt".

Bundestrainer Heinz Kuttin
"Was Katharina kann, weiß jeder, ihre Erfolge kennt jeder. Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich in meiner 24-jährigen Laufbahn als hauptamtlicher Trainer auch Katharina Schmid als Athletin begleiten darf. In dieser Zeit habe ich viele Athletinnen und Athleten im Skisprung und in der Nordischen Kombination erlebt, habe viele Charaktere kennengelernt, und Katha ragt da schon heraus.

Katha hatte schon vor zwei Jahren Rücktrittsgedanken - dass sie das noch einmal verlängert hat, mit dem Team, mit mir, freut mich sehr. Wir haben eine sehr schöne Zeit miteinander verbracht, auch wenn nicht alle Tage schön waren - schön war aber zu sehen, wie man aus solchen Situationen Neues dazulernen und sich auch persönlich weiterentwickeln kann.

Das Sportliche ist zu diesem Zeitpunkt natürlich weiter die wichtigste Sache der Welt. Für Katha beginnt dann im Frühjahr ein neuer Lebensabschnitt, mit neuen Aufgaben und Herausforderungen. Dafür wünsche ich ihr nur das Beste. Aber vorher stehen noch einige Aufgaben an - und dafür wünsche ich ihr viel Geduld: Das ist vielleicht ein kleines Manko, das sie hat, Katha ist manchmal ungeduldig. Mit Geduld wird sie auch diese letzten sportlichen Aufgaben in den nächsten Monaten meistern."

Sportdirektor Weltcup Horst Hüttel
"Katharina Schmid beendet in Planica ihre extrem erfolgreiche Laufbahn als Skispringerin. Darüber sind wir einerseits sehr traurig, weil wir eine tolle Athletin verlieren, die sportlich und menschlich eine Lücke hinterlässt. Auf der anderen Seite können wir ihren Schritt komplett verstehen. Katha kam als sehr junge Athletin mit 15 Jahren in das Weltcup-Team und hat quasi ihr halbes Leben in diesem Weltcup-Zirkus verbracht. Dass man dann irgendwann einen neuen Weg gehen möchte, ist nachvollziehbar - auch dafür wünschen wir Katharina alles erdenklich Gute.

Ich hoffe sehr, dass der Rest der Saison sportlich auch so verläuft, wie sich Katha das wünscht - wir haben in dieser Olympiasaison noch drei interessante Wettkampfmonate vor uns."

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