Philipp Raimund wird Zweiter in der Qualifikation

Domen Prevc festigt mit dem Sieg seine Favoritenrolle
Der eine riss nach seinem Sprung jubelnd die Arme hoch, der andere war erneut bitter enttäuscht: die beiden Oberstdorfer Skispringer Philipp Raimund und Karl Geiger lieferten den 15 500 Zuschauer bei der Qualifikation zum Auftaktspringen der 74. Vierschanzentournee in ihrem Heimatort ein Wechselbad der Gefühle. Während Raimund mit seinem Sprung auf 132,5 Meter auf dem zweiten Platz segelte, konnte sich Geiger nicht für den morgigen Wettkampf qualifizieren.
Den 3000-Franken-Scheck sicherte sich der Slowene Domen Prevc, der mit seinem Sprung auf 139,5 Metern seine Favoritenrolle für den Tourneesieg festigte. Vorjahressieger Daniel Tschofenig (AUT), der zuletzt auch ein wenig außer Form schien, setzte mit dem dritten Platz ebenfalls ein Ausrufzeichen.
Von den neun Deutschen scheiterten neben Karl Geiger auch Max Unglaube (Bad Freienwalde) und Ben Bayer (Pfullingen) bei ihrem Tournee-Debut. Die Nachwuchskräfte aus der nationalen Gruppe können nun beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erneut ihr Glück versuchen.
Für die sechs Übrigen stehen morgen folgende Duelle in der K.o.-Runde an:
Philipp Raimund (2./SC Oberstdorf) – Junshiro Kobayashi (49./JAP)
Felix Hoffmann (12./ Suhl) – Andreas Wellinger (39./Ruhpolding)
Pius Paschke (21./Kiefersfelden) – Robin Pedersen (30./ NOR)
Constantin Schmid (44./Oberaudorf) – Ryoyu Kobayashi (7./ JAP)
Luca Roth (46./Meßstetten) – Jan Hörl (5./AUT)